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Weinverschluss: Besser Korken oder Schraub-
verschluss?

Korken als Weinflaschenverschluss mit Korkenzieher

 

Inhaltsverzeichnis

Naturkorken, Synthetikkorken, Presskorken, Drehverschluss oder auch Glaskorken…

Es gibt sehr viele verschiedene Arten, eine Weinflasche zu verschließen. Warum ist das so und sagt der Verschluss etwas über die Qualität des Weines aus?

Sollte man beim Kauf von Wein etwa auf den Verschluss achten?

Diese Fragen und weitere interessante Fakten zu dem Thema werden Dir in diesem Artikel beantwortet.

Wein mit Korkverschluss am beliebtesten

Weinliebhaber lieben das Geräusch, wenn eine gute Flasche Wein entkorkt wird. Das „Plopp“ beim Ziehen des Weinkorkens ist wie Musik in den Ohren.

Deshalb ist der Korkverschluss wohl auch immer noch am beliebtesten, wenn es um den Verschluss einer Weinflasche geht.

Im Folgenden haben wir die verschiedenen Korkarten aufgezählt:

Naturkork: Der Klassiker

Naturkorken

Der Naturkorken ist definitiv der Klassiker der Korkverschlüsse.

Er wird aus Korkplatten hergestellt, die von Korkeichen abgeschält werden und mindestens 6 Jahre alt sein sollten.

Ein guter Korken ist daran zu erkennen, dass er glatt, fest und lang ist. Er ist die teuerste Weinverschluss-Variante.

Presskorken

Presskorken

Presskorken stellen die billigste Variante der Korken dar. Sie bestehen aus Resten der Korkrinde, die granuliert und anschließend zusammengeklebt werden.

Presskorken können Kunststoffaromen auf den Wein übertragen und sind somit nicht für Weine geeignet, die länger gelagert werden müssen.

Synthetikkorken immer beliebter

Synthetikkorken

Kunststoffkorken werden immer beliebter. Vor allem in Amerika, aber auch in Spanien oder Italien werden mehr und mehr Weine mit bunten Stopfen verschlossen.

Die Synthetikstopfen sind dicht und nicht anfällig für den Befall mit Mikroorganismen.

Sie lassen sich genauso mit einem Korkenzieher aus der Flasche ziehen, wie ein Naturkorken.

Synthetikkorken kommen bei Weinen zum Einsatz, die nicht lange gelagert werden müssen. Da man sich noch nicht sicher ist, ob Phenole oder Gerbsäure den Kunststoff angreifen oder ob Polyethylen mehr schweflige Säure abbaut, wird beim Rotwein, der länger gelagert wird, meist ein Naturkorken verwendet.

Kann Kork schimmeln?

Ja, es kann sich Schimmel oben auf dem Korken bilden. Der Schimmel kann im Zuge einer feuchten Lagerung oder auf Grund der Weinproduktion entstehen.

Diese Art von Schimmel hat jedoch nichts mit dem Korkschmecker zutun:

Ein Naturkorken hat den Nachteil, dass er anfällig für die Zersetzung durch Mikroorganismen ist. Dadurch kann es zum sogenannten Korkfehler (auch Korker, Korkgeschmack) kommen.

Äußerlich ist einem infizierten Naturkorken nichts anzusehen. Ob der Wein einen Korkfehler hat, kann man erst nach dem Öffnen der Flasche bemerken.

Er äußert sich durch muffigen, modrigen Geruch nach faulendem Holz und bitterem Geschmack.

Ursache ist das Trichloranisol. Es ent­steht, wenn win­zi­ge Men­gen chlor­hal­ti­ger Sub­stan­zen, beispielsweise Bleich­lö­sun­g für Kor­ken, Reinigungsmittel oder gechlor­tes Lei­tungs­was­ser mit dem Phe­nol im Natur­kork reagie­ren.

Weinflasche mit Schraubverschluss

Schraubverschluss Flasche

Der Drehverschluss ist bei vielen Getränkebehältnissen verbreitet. Auch in der Weinindustrie erfreut sich der Schraubdeckel immer größerer Beliebtheit.

Die Flasche wird luftdicht verschlossen und der Verschluss führt zu keinerlei Veränderungen des Weingeschmacks.

Daneben ist diese Art von Verschluss günstig in der Herstellung und man benötigt kein Werkzeug, um den Wein zu öffnen. Ein Korken kostet mindestens zehnmal so viel wie ein Drehverschluss.

Jedoch gibt es beim Schraubverschluss einen Mythos, den es dringend aufzudecken gilt…

Drehverschluss: Ist der Wein billig?

In den meisten Köpfen ist tief verankert, dass der Drehverschluss bei Weinen ein Zeichen für minderwertige Qualität ist.

Das ist jedoch völliger Quatsch!

Vielleicht war es früher so, dass vermehrt die billigen Weine mit Schraubverschlüssen verschlossen wurden. Diese Zeiten sind jedoch vorbei.

Alles in allem kann man sagen, dass der Verschluss einer Weinflasche rein gar nichts über die Qualität aussagt. Welcher Verschluss für welchen Wein besser geeignet ist, hängt von der Art des Weines ab.

Ein Drehverschluss bei der Weinflasche sagt absolut nichts über die Qualität des Weines aus.

Viele Weingüter, die auf den Schraubverschluss umgestiegen sind, haben das aus praktischen Gründen getan. Naturkork ist ein Rohstoff, der sehr knapp ist.

Die letzten Jahre ist der Korkpreis immens gestiegen und gleichzeitig die Qualität des Korks durch schlechtere Pflege der Bäume gesunken. Das hat bei vielen Winzern zu hohen Verlusten durch Korkfehler geführt.

Der Drehverschluss ist hier eine willkommene Alternative.

Natürlich hat der Schraubverschluss nicht annährend so viel Charme, wie ein Korken. Beim Öffnen der Flasche kommt es nicht zum geschätzten „Plopp“-Geräusch. Daher ist der Wein mit Korkverschluss immer noch sehr beliebt.

Wenn man jedoch den Geschmack vergleicht, steht der Drehverschluss einem Korken meist um nichts nach.

Außerdem kann es beim Schraubdeckelverschluss nicht passieren, dass der Wein korkt.

Daneben ist die Lagerung einfacher, da die geschlossenen Flaschen nicht, wie beim Korkverschluss, liegend gelagert werden müssen.

Wer eine Weinflasche mit Naturkorken bei der Lagerung nicht hinlegt, riskiert das Austrocknen des Korkens. Dadurch kann er porös und luftdurchlässig werden und so den Alterungsprozess des Weins beschleunigen.

Hier nochmal die Vorteile des Drehverschlusses auf einen Blick:

Wein mit Glaskorken

Glas Korken

Glaskorken funktionieren nur mit einer Kunststoffdichtung und sind kompliziert in der Handhabung.

Sie haben durch die verhältnismäßig aufwendige Herstellung  eine ungünstige Ökobilanz.

Außerdem sind sie sehr teuer, verglichen mit anderen Weinflaschenverschlüssen.

Durch den Ring aus Kunststoff im Übergang von Glaskorken zur Glasflasche hält dieser den Wein dicht.

Vorteil eines Glaskorkens ist, dass er komplett geruchsneutral ist und auch den Geschmack des Weines nicht beeinträchtigt.

Wenn die Flasche mal offen ist…

Wenn Du Deine Weinflasche geöffnet hast, egal welchen Verschluss sie hatte, kommt Sauerstoff an den Wein. Dadurch beginnt er zu reifen und verändert mit der Zeit sein Aroma.

Bei manchen Weinen ist das gewollt. Aber wenn die Oxidation mit dem Luftsauerstoff voranschreitet, kann das zum Qualitätsverlust führen, sodass der Wein nicht mehr genießbar ist.

Um das zu verhindern, hilft ein kleiner Sprühstoß des natürlichen Gases Argon zur Weinkonservierung.

Mit WEINLUFT® wird ein offener Wein kinderleicht vor Qualitätsverlust geschützt und das für weniger als 50 Cent pro Anwendung.

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Ein Druck von einer Sekunde auf den Sprühkopf reicht schon aus, um das Schlechtwerden des Weines zu verhindern.

So musst Du Deine Flasche Wein nicht austrinken, sondern kannst sie auch noch in ein paar Tagen, nächstes Wochenende oder sogar in ein paar Wochen genießen. Wann immer Dir danach ist.

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